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Reisebericht
3. Tag – 08.02.2003 Dubai – Nairobi – Entebbe Der Weckruf reißt uns zeitig am Morgen aus dem Schlaf. Wir haben gerade noch Zeit, im Foyer einen Kaffee zu trinken und schon geht es zum Flughafen.Die sechs jungen Leute, die wir bereits gestern im Flieger
nach Dubai kennen gelernt haben, sind ebenfalls aus Sachsen,
so wie wir. Sie haben bereits von Deutschland aus eine Tour
ins Ruwenzori Gebirge gebucht und haben ihre Bergsteigerausrüstung
bei sich. Natürlich hoffen sie, dass durch diesen unvorhergesehenen
Zwischenaufenthalt ihr Gepäck ordnungsgemäß
nach Flugzeit nach Nairobi 4:35 h. Hier steigen wir in eine Maschine von Kenya Airways um, die uns dann pünktlich nach Entebbe bringt. Da wir auf kein Gepäck warten müssen, gönnen wir uns nach stundenlangem Verzicht erst einmal eine Zigarette vor dem Flughafengebäude. Bevor wir aber ein Taxi nach Kampala nehmen, gehen wir noch einmal zurück auf die Bank im Flughafen, um ein paar Uganda Shillinge zu tauschen. Vollkommen aufgelöst kommen uns zwei der mitreisenden jungen Leute entgegen. Ihr gesamtes Gepäck, und nicht nur ihres, ist von Nairobi nicht mitgekommen. Sie hatten es noch vor dem Flugzeug liegen sehen. Aber wahrscheinlich ist es am Ende doch nicht verladen worden oder gar in eine andere Maschine? Wir werden es leider nicht mehr erfahren, ob und wenn ja, wann und wie sie ihre Ausrüstung wiederbekommen haben. Ein Matatu (Kleinbus) bringt uns ins Stadtzentrum von Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Bereits am Ortseingang geht der Verkehr nur noch schleppend voran. Stickige Hitze, qualmende Autos dichtgedrängt neben- und hintereinander, alles strömt in Richtung Stadtzentrum.
Ich hatte davon gehört, dass man im Taxipark in Kampala sehr gut auf sein Gepäck achten soll. Das ist in diesem Getümmel gar nicht so einfach. Nach Ankunft sollte man schnellstmöglich in die Nähe seiner Gepäckstücke kommen, wenn sie im hinteren Teil des Fahrzeuges verfrachtet wurden. Ansonsten schnappt sie sich der erstbeste Träger, der nur sehr widerwillig die Sachen wieder freigibt.
Ein großes, rotbraunes Eisentor empfängt uns, an
dessen Front sich ein Schild mit einer riesigen Chilischote
und dem Namen des Camps befindet: Red Chilli Hideaway. Ein paar
kleine Cottages (Hütten) liegen verstreut in einer weitläufigen,
grünen Anlage. Overlander haben einige Zelte unter den
schattigen Bäumen aufgebaut.
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