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Reisebericht
14. Tag – 19.02.2003 Kabale Lake Bunyonyi – Fort Portale via Mbarara und Kasese Bernhard hatte uns gestern Abend angeboten, dass wir zurück nach Kabale mit dem Overlandern mitfahren könnten. Das nehmen wir natürlich gern an. Das Fahrzeug ist ein alter, umgebauter Benz der Bundeswehr und hat alles Nötige an Bord, was Afrikareisende benötigen. Vom Kochgeschirr über Zelte bis hin zur gesamten Verpflegung.Von Kabale aus fahren wir mit einem Minibus weiter bis nach Mbarara. Auf dieser Straße sehen wir unterwegs immer wieder Straßenarbeiter, die versuchen die Schlaglöcher zu füllen. Am Straßenrand wird in einer riesigen Wanne, unter der ein offenes Feuer brennt, Teer erhitzt. Aber wie die Arbeiter am Ende den glühendheißen, flüssigen Teer aus der Wanne bekommen, können wir nicht ausmachen. Die Strecke von Mbarara nach Kasese führt genau durch den Queen Elisabeth Nationalpark und hier kreuzen so einige Paviane und Antilopen die Straße. Kasese ist wirklich, wie der Reiseführer es beschreibt, eine unattraktive Stadt, die rein gar nichts zu bieten hat. Das ist noch recht milde ausgedrückt. Von hier aus brauchen wir noch einmal knapp zwei Stunden für ein paar Kilometer, mit einem Matatu mit defekten Stoßdämpfern und knallender Zündung, auf einer schlaglochreichen Straße. Die kurze Dämmerung ist gerade angebrochen, als wir Fort
Portale erreichen. Im Nu ist es finster. Als wir ein passendes
Hotel gefunden haben und gerade zur Tür eintreten, gehen
in der gesamten Stadt die Lichter aus. Stromausfall. Schnell
sind ein paar Petroleumlampen und Kerzen besorgt, die auf den
Gängen und an der Rezeption aufgestellt werden.
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