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Reisebericht

24. Tag - 07.01.2004 - St. Louis - Dakar

Es ist an der Zeit, die Rückreise nach Dakar anzutreten, wo wir die letzten beiden Tage verbringen wollen. Bereits in der Nacht merke ich, wie sich der Schnupfen verschlimmert und ich werde oft wach.

Mit einem Peugeot Taxi sollten wir recht schnell zurück in Dakar sein. Nach etwa 100 km halten wir in einer Stadt. Die, so denken wir, kurze Pause können wir für einen Toilettengang nutzen. Unser Fahrer fährt mal schnell um die Ecke und gibt ein Zeichen, dass er gleich wiederkommt. Mit zwei anderen Fahrgästen warten wir an der Tankstelle. Und wir warten und warten.

Als es uns dann doch zu bunt wird, wollen wir herausfinden, wohin er gefahren ist. Und siehe da, er steht in einem Hof und das linke Hinterrad ist bereits ausgebaut. Es folgt die Demontage von weiteren Autoteilen hinten links. Klopfen, Hämmern, das Übliche also, danach Wiedereinbau der Teile und die Fahrt kann fortgeführt werden.

Es ist heute sehr stürmisch und bewölkt. Die Straßen sind mit Sand verweht und die Sichtweite beträgt nur ein paar hundert Meter.

Zwei Stunden später sind wir in Dakar und checken in das gleiche Hotel wie vor ein paar Tagen ein. Der Preis ist hier halt günstig. Leider sind die Zimmer in der zweiten Etage alle ausgebucht und wir bekommen eins im Innenhof.

Für den Rest des Tages ist Bummeln durch die nun überaus belebten Straßen und den Markt angesagt. Wir wollen nach Stoffen schauen und vielleicht findet sich auch noch das ein oder andere Mitbringsel.

In der Nacht ist nichts mit Ruhe und Schlafen und Erholen von der sich mehr und mehr verschlimmernden Erkältung. Da unser Zimmer in diesen Innenhof führt, kann man von draußen alle Geräusche gut wahrnehmen. Das ist ein Kommen und Gehen, Türen werden geknallt, Erzählen und Lachen sind zu hören, Schuhe schlürfen.

Gegen Mitternacht habe ich die Nase dann endgültig voll und schleppe mich an die Rezeption: "Wir wollen ein anderes Zimmer! Heut und jetzt!" Der Angestellte schaut mich erstaunt an, überlegt kurz und zeigt mir eins auf dem Gang. Es müßte jedoch noch saubergemacht werden. Egal, wir wollen dort raus. Endlich Ruhe und Schlaf finden.

Während ein wenig der Besen geschwungen wird, bauen wir unser Moskitonetz ab und packen unsere Sachen. Im Nachthemd, den Rucksack auf dem Rücken, ziehen wir mitten in der Nacht um. Verwunderte Gestalten begegnen uns Schuhe schlürfend im Innenhof.

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14.12.2003-10.01.2004

Anreise Frankfurt - Lissabon - Dakar

1. Tag - Dakar

2. Tag - Dakar - Kaolack

3. Tag - Kaolack - Ziguinchor

4. Tag - Ziguinchor

5. Tag - Ziguinchor - Cacheu (Guinea-Bissau)

6. Tag - Cacheu - Bissau

7. Tag - Bissau

8. Tag - Bissau - Bafata

9. Tag - Bafata - Georgetown (Gambia)

10. Tag - Georgetown

11. Tag - Georgetown - Bakau

12. Tag - Bakau

13. Tag - Bakau - Tanji

14. Tag - Tanji - Abéné (Senegal)

15. Tag - Abéné

16. Tag - Abéné

17. Tag - Abéné

18. Tag - Abéné - Ziguinchor

19. Tag - Ziguinchor - Mbour

20. Tag - Mbour

21. Tag - Mbour - Dakar

22. Tag - Dakar - St. Louis

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24. Tag - St. Louis - Dakar

25. Tag - Dakar

26. Tag - Dakar

Heimreise - Dakar - Lissabon - Frankfurt - Dresden