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von FanciskaAidara - . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reisebericht
20. Tag - 03.01.2004 - Mbour Während unseres Frühstücks auf einer Bastmatte auf der Terrasse stellt uns Seynabou ihren Cousin, Ahmed Khan, vor, den sie gebeten hat, uns zu begleiten, da er sehr gut englisch spricht. Eigentlich wollte er heute zurück nach Dakar auf die Universität. So wird er halt morgen erst fahren. Wir beabsichtigen einen Besuch im Reserve de Bandia . Dieser Park beheimatet einen Großteil der typischen Tierwelt des Senegals auf einer eingezäunten Fläche von etwa 1.500 h. Der Deutsche Christian Dering hat 1997 diese 65 km von Dakar entfernte Anlage eröffnet, in der sich über Jahre die ursprüngliche Busch- und Savannenlandschaft entfalten konnte. Zu dritt nehmen wir uns ein Taxi zum Reserve de Bandia , mit dem wir dann auch durch den Park fahren können. Am Eingang wird uns noch ein Führer zugewiesen, der uns begleitet. Zu sehen bekommt man Zebras, Gazellen, Antilopen, Impalas aus Südafrika, Affen, Krokodile, Giraffen, die unterschiedlichsten Vogelarten u.a. Auf dem Rückweg nach Mbour treffen wir mit dem rechten Vorderrad voll ein Schlagloch. Der Fahrer muss geträumt haben. Es gibt einen lauten Knall und sofort stellt sich ein Schleifgeräusch ein. Vorn rechts ist die Federung gebrochen und hat sich neben dem Motor Platz geschaffen. Langsam tuckern wir in die nächste Ortschaft und halten an einer Art Werkstatt am Straßenrand. Nach Begutachtung des Schadens wird eine Brechstange angesetzt. Es wird gehämmert und geklopft und am Ende noch ein wenig geschweißt und so kommen wir einigermaßen zurück nach Mbour. Da es wieder recht heißt ist, entscheiden wir, den Rest des Tages am Strand zu verbringen. Der Nachhauseweg führt uns über den Fischmarkt und -hafen von Mbour, der von weitem einem riesigen Ameisenhaufen gleicht. Es müssen Tausende Menschen sein: Fischer mit ihren buntbemalten Booten, laut ihre Ware anpreisende Händler, Arbeiter, die den frischgefangenen Fisch gleich in das Tiefkühlwerk nebenan bringen, von wo er dann später mit LKWs ins Landesinnere gebracht wird. Das Angebot an Fischen, Muscheln und anderen Meeresfrüchten ist enorm.
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