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MC erzählt ihre Geschichte - . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Reisebericht
7. Tag – 12.02.2003 Kigali – Ruhengeri Heute Morgen geht es mit dem Frühstück zügig, denn Beate bestellt keine Butter bzw. Spinatsuppe. Und auch am Buspark müssen wir nicht lange auf die Abfahrt warten. Demzufolge werden wir heute wohl recht zeitig unser Ziel Ruhengeri erreichen. Es ist auch nur 90 km entfernt.Die Straße windet sich steil den Berg hinauf, mit wundervollen Blicken auf die umliegende Landschaft und die Dörfer. Der vollbepackte Kleinbus schleppt sich, bis er von einer Polizeikontrolle gestoppt wird. Ein Polizist und eine Polizistin wollen den verkehrstechnischen Zustand des Fahrzeuges kontrollieren. Sie, die Polizistin, steht mit einer ausgeprägten Überheblichkeit vor dem Kleinbus und gibt lässig mit einem Zeigefinger zu verstehen, was der Fahrer zu tun hat. Dass sie sich ja nicht großartig bewegen muss. Blinker links, Blinker rechts, Scheibenwischer, die Papiere bringen, den Feuerlöscher vorzeigen. Hinten das gleiche Spiel plus Bremslichter. Das Fahrzeug scheint in Ordnung und wir werden angewiesen, weiterzufahren. Dummerweise springt aber der Kleinbus nicht mehr an. Schieben ist angesagt. Zwei der Fahrgäste steigen aus und da wir bergauf halten mussten, versuchen sie natürlich bergab anzuschieben. Rückwärtsgang rein und der Motor läuft. Das war wohl in den Augen des Polizisten irgendwie falsch. Er kommt herbeigeeilt und ordnet an, dass gefälligst vorwärts angeschoben wird. Der Fahrer muss den Motor wieder ausmachen und erneut beginnen die beiden anzuschieben. Dieses Mal vorwärt und bergauf.
Zwei Schwedinnen, die wir vor einem Laden treffen, scheinen eben von der Tour in den Parc National des Volcans zurückgekommen zu sein. Sie sehen durchgeschwitzt, erschöpft, aber glücklich aus. Ja, sie hatten eben die Gorillas besucht und sind stark beeindruckt. Die beiden können uns ihren Fahrer empfehlen und wir willigen sofort ein. Er wird uns morgen früh am ORTPN-Office erwarten. Ansonsten gibt es in Ruhengeri selbst, das am Fuße mehrerer
Vulkane liegt, nicht viel zu sehen. Man kann noch über
den Markt schlendern oder durch die Straßen. Da das Gorilla
Trekking der touristische Anziehungspunkt des Landes ist, wird
man hier viele Weiße treffen.
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