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Reisebericht
16. Tag - 20.02.2000 Liwonde - Nanchengwa Lodge Auch am Morgen gibt es noch kein Wasser. Macht nichts, wir ziehen sowieso weiter. Wir haben uns eine Lodge mit Namen Nanchengwa Lodge auf der Strecke zwischen Mangochi und Monkey Bay ausgesucht. Das Glück ist auf unserer Seite. Rashid, ein malawischer Geschäftsmann (sein Vater ist bestimmt Araber), nimmt uns in seinem großen, komfortablen Jeep mit.Die Straße zwischen Mangochi und Monkey Bay führt duche eine der landschaftlich schönsten Gegenden des Landes. Wir fliegen vorbei an riesigen Baobabs und unzähligen Palmen. Dazwischen immer wieder die kleinen afrikanischen Dörfer mit ihren schilfgedeckten Hütten, vor denen sich die spielenden Kinder tummeln. Der See, den wir jetzt auf der rechten Seite erblicken, ist der Lake Malombe, ein weiterer, jedoch bei weitem nicht so großer See dieses Landes. Der Lake Malawi ist ja, nach dem Victoria und dem Tanganjika See, der drittgrößte See Afrikas. Rashid fährt uns direkt bis zur Lodge. Sein Haus sei ganz in der Nähe, sagt er. Wir werden hier sofort freundlich begrüßt und man sagt uns, wir sollten uns doch wie zu Hause fühlen. Das Beach House finden wir traumhaft und obwohl preislich etwas höher gelegen als die Chalets und die Tree Houses (Baumhäuser), entscheiden wir uns dafür. Die anderen beiden Unterkunftsmöglichkeiten sind nur jeweils für zwei Personen gedacht. Im Haus haben wir zwei Etagen. Unter dem Spitzdach befinden sich zwei Betten und nach oben führt eine Holztreppe. Unten ist ein großer Vorraum mit Bambussesseln und einem Tisch. Hinter einer kleinen Schilfwand befinden sich drei weitere Betten. Diese Beach Houses sind bestens für Familien geeignet. Die Chalets und die Tree Houses sind wirklich nur so groß, dass zwei darin unterkommen. Strand und Umgebung sind hier traumhaft und wir entscheiden,
dieses Fleckchen Erde ganz oben auf unserer Skala anzuordnen.
Das ist das Beste, was uns bis jetzt hier untergekommen ist.
Hier könnte man seinen Lebensabend verbringen. Wie in einem
afrikanischen Bilderbuch sehen Hütten, Bar und Restaurant
mit ihren schilfgedeckten Dächern aus. Kein Stein und kein
Holzpfahl, kein Brett gleicht dem anderen oder ist gerade angeordnet.
Wozu auch. Gerade das macht den besonderen Reiz dieser Anlage
aus und man denkt, so könnte Robinson Crusoe´s Zuhause
ausgesehen haben. Die Besitzer haben auch jede Menge Tiere:
Hunde, Katzen, Affen und auch Pferde.
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